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Einsätze der Feuerwehren

Brand im Rimparer Schwesternhaus

IMG 1158Rimpar - Zu einem Kellerbrand kam es am Montag, den 13. Februar 2017 um 14:14 Uhr in Rimpar. Alarmiert wurden die Feuerwehren Rimpar, Güntersleben, Gramschatz und Veitshöchheim mit Drehleiter.

 

Beim Eintreffen am Einsatzort war bereits eine starke Rauchentwicklung aus der Kellereingangstüre feststellbar. Die drei Bewohner waren bereits in Sicherheit.

 

Eine Bewohnerin zog sich möglicherweise eine Rauchgasinhalation zu und wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert.

 

Als Erstmaßnahme durch die Feuerwehr Rimpar, wurde sofort ein Atemschutzgeräteträger Trupp mit C-Rohr und Wärmebildkamera über den Kellereingang in das Gebäude beordert. Extrem starker Rauch, hervorgerufen durch einen Kabelbrand erschwerte die Arbeit. Ein Kellerraum in Vollbrand musste abgelöscht werden. Vom Rettungsdienst wurden zwei Bewohnerinnen vor Ort versorgt und mit einem CO - Messgerät kontrolliert. Die Brandbekämpfung wurde mit zwei PA - Trupps über den Kellereingang und Haupteingang durchgeführt. Für die schwierige Brandbekämpfung, Be- und Entlüftung, mussten einige PA - Trupps eingesetzt und vorgehalten werden. Um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu sichern, wurden noch die Feuerwehren aus Maidbronn und Estenfeld nachalarmiert. Nach ca. einer halben Stunde konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

 

Das Gebäude wurde nach dem Brand mit zwei Lüftern endraucht. Ebenfalls die angrenzende Massagepraxis mit dem Elektrolüfter der FF Güntersleben. Bei den Löscharbeiten wurden elektrische Lichtbögen festgestellt. Die Stadtwerke Würzburg wurden zur Abschaltung des Stromnetzes des Gebäudes nachalarmiert. Vom Energieversorger musste die komplette Herrngasse für einige Stunden vom Stromnetz genommen werden. Nachdem vom Energieversorger das elektrische Versorgungskabel freigelegt und getrennt wurde, konnte gegen 18:00 Uhr die Herrngasse wieder mit Energie versorgt werden. Eine zusätzliche Gefahr ging von der Photovoltaik Anlage aus, deren Wechselrichter im Keller angebracht sind, wobei bis Einsatzende nicht sicher war, ob die Leitungen der Anlage noch Strom führen.

 

Seitens der Feuerwehr Rimpar, wurde noch ein Wasserrohrbruch abgestellt, und der Keller mit dem Wassersauger trockengelegt. Die Kripo Würzburg hat die Sachbearbeitung zur Ermittlung der Brandursache übernommen.

 

Die im Krankenhaus versorgte Ordensschwester konnte am Abend wieder nach Hause und ist gemeinsam mit ihren Mitschwestern vorübergehend in einem anderen Konvent untergebracht. Somit kam es bei diesem Brand glücklicherweise zu keinen Personenschäden.

 

Im Einsatz:

  • FF Rimpar mit HLF 20, LF 8/6, MZF und GW-L1 - mehrere PA Träger
  • FF Güntersleben mit HLF 20, MZF - mehrere PA Träger
  • FF Veitshöchheim mit DLK, LF und MZF - mehrere PA Träger
  • FF Gramschatz mit TSF/W - ein PA Träger
  • FF Maidbronn mit LF 8/6 - ein PA Träger
  • FF Estenfeld mit HLF 20, MZF - mehrere PA Träger
  • Kreisbrandinspektor KBI Land 3
  • Kreisbrandmeister KBM Land 3/2
  • Kreisbrandmeister KBM Funk Land 7/2
  • Polizei, Rettungsdienst, Energieversorger

 

Dieser Bericht beruht auf einer Information der Freiw. Feuerwehr Rimpar - Theo Eschenbacher, 1. Kdt. - Fotos: FF Gramschatz

 

Die Polizei berichtet über diesen Einsatz:

Kellerbrand in Konventsgebäude – drei Ordensschwestern leicht verletzt

 

RIMPAR, LKR. WÜRZBURG. Am Montagnachmittag kam es in einem Mehrfamilienhaus in Rimpar zu einem Kellerbrand. Das Gebäude wird als Konvent für Ordensschwestern genutzt. Drei Bewohnerinnen wurden leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Gegen 14:15 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Würzburg und der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Meldung über einen Kellerbrand in der Rimparer Herrngasse ein. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rimpar, Gramschatz und Veitshöchheim und im weiteren Verlauf auch der Berufsfeuerwehr Würzburg bekämpften das Feuer in dem als Konvent für Ordensschwestern genutzten Gebäude. Starke Rauchentwicklung erschwerte die Arbeiten und führte auch zu leichten Verletzungen bei drei Bewohnerinnen des Hauses.

 

Im Laufe der Löscharbeiten kam es zu einem Stromausfall, der zeitweise die gesamte Herrngasse betroffen hat. Die Stromversorgung wurde im weiteren Verlauf durch den Netzbetreiber wieder hergestellt.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.

 

 


Notruf & Alarmierung

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